 |
Ein
neuer Hund |
|
|
|
|
Ich
versuche mich hier einfach und unwissenschaftlich auszudrücken,
damit man es einfacher versteht. Vor dem Entschluß,
sich einen Hund ins Haus zu holen, sollte folgendes bedacht
werden:
-
ein Hund kann 15 Jahre oder älter werden
- ein Hund benötigt Zeit
- er braucht einen gewissen Platz in Haus, Garten etc.
- er beeinflusst Freizeit- und Urlaubsplanung
- er belastet die häusliche Finanzkasse nicht unwesentlich,
Steuer, Versicherung,
Hundeschule, Hundezubehör, Nahrung, Tierarztkosten
und vielleicht auch einiges Inventar ;o)
- 2-3 Jahre intensive Beschäftigung in Form von Sozialisierung
und Erziehung
... |
 |
Es
gibt verschiedene Möglichkeiten auf den Hund zu kommen.
Durch Züchter oder durch ein Tierheim u.ä.
Beginnen
möchte ich mit einem Welpen vom Züchter. Welche
Rasse? Ja da scheiden sich auch die Geister der Experten.
Nicht jeder Jagdhund jagt oder Schutzhund schützt. Oder
auch beim so hübschen Golden Retriever können schon
mal ein paar Problemchen auftauchen. Im wesentlichen neigt
aber die jeweilige Art zu ihrem angezüchteten Verhalten.
Zu empfehlen ist eine vorherige "Umfrage" bezüglich
des Züchters. Hundezucht ist teilweise auch ein harter
Lebenserwerb. Geschäftliches geht oft vor der Moral des
Tieres.
|
|
| Vorsicht
Welpen sind alle niedlich :o) Man sollte die Welpen vor einer Auswahl
mehrfach besuchen. Einmal mit ganz einfachen Worten ausgedrückt.
Der Welpe, welcher Sie sofort begrüßt, freudig und neugierig
an Ihnen herumschnüffelt ist sicher ein gesunder munterer Kerl.
Welpen welche sich zurückziehen und ängstlich wirken,
haben sicherlich nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Und hart
ausgedrückt der Welpe, welcher fast im Futternapf schläft
und Sie ignoriert, da haben Sie sich dann mit hoher Wahrscheinlichkeit
einen wesensstarken Hund ausgesucht. Dieser wird Ihnen aber auch
ganz schön etwas abverlangen. Wenn Ihnen ein Züchter einen
bestimmten Welpen sehr empfiehlt, sollten Sie dies deutlich hinterfragen
und eine Nacht darüber schlafen.
|
|
Ein
Hund aus dem Tierheim |
| |
Hier
ist es schon problematischer, hat man Erfahrungen mit Hunden, dann
weiß man in der Regel auf was man sich einlässt. Der
erste Hund, nun das geht auch. Für Anfänger ist zu empfehlen
mit dem Hund vorher mehrfach spazieren zu gehen. Da kann man sich
gut selbst ein Bild von dem Tier machen. Wie reagiert er auf Artgenossen,
Menschen und unbekannte Dinge. Die Tierheime lassen dies in der
Regel zu. Man sollte sich über die Eigenarten des Hundes direkt
bei dem jeweiligen Betreuer befragen. Sind Sie auch hier skeptisch,
nicht immer erfährt man die volle Wahrheit über die Hunde
und sitzt dann später alleingelassen mit den Problemen da.
Diese Hunde haben alle eine Vergangenheit und diese ist meist nicht
besonders positiv. Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur unterstreichen,
ein solcher Hund wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hat, ist
unvergleichlich dankbar :o) Schaut Euch im Tierheim um. Wie sind
die Tiere untergebracht. Wie ist ihr Allgemeinzustand usw. Auch
im Tierschutz gibt es eine Menge schwarze Schafe. Schauen sie sich
die Zwingergröße an und wieviel Hunde man darin verwahrt.
Skeptisch sollte man sein, wenn man Ihnen einen Hund ohne große
Rückfragen den Hund einfach mitgeben möchte. Vereinbaren
Sie eine Probezeit, welche nicht länger als 12 Wochen dauern
sollte. Diese Zeit ist ausreichend um den Hund und Ihnen eine entsprechende
Entscheidung über ein weiteres Zusammenleben zu treffen. |
Schauen
Sie sich in Ruhe um. Hunterte Internetseiten, mit noch mehr Tieren
warten in Tierheimen auf ein neues Zuhause. Dabei sind fast alle
Rassen oder deren Mischlinge vertreten, vom Welpen bis zum Senior.
Sicher finden Sie den passenden Partner Hund. Und noch eine Bitte.
Schauen Sie sich nach einem Nothund aus Deutschland um. Die neue
Trend bei den sogenannten Tierschützern geht in Richtung Hundeimport
aus den südlichen Ländern, auf Kosten unserer eigenen
Fellnasen. |
|
|
|
|